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Struggle with nature

Was für eine traurige Woche. So viele Abschiede und so viel Tod. Jo hatte neue Hühner besorgt. 4 etwas teurere Tiere und 9 normale Dorfhühner in der Hoffnung, dass sie etwas älter werden, als die überzüchteten Legehennen, die uns schon alle weg gestorben waren.

Als sich die Ersten sich an uns gewöhnt hatten, kam eins anscheinend  krank heim und war 1,5 Tage später auch schon tot. Er steckte leider vorher noch alle an, trotz Isolation. Es war wohl schon zu spät. Alle anderen Tiere wurden ebenso schwach und bekamen Schnupfen und ich ging jeden Morgen mit Bangen in die Küche, um zu schauen, wer die Nacht überlebt hat. Wir haben sie seitdem alle in Kisten verfrachtet und ich hab abends immer schön die Küche eingeheizt, so dass sie es nachts über schön warm hatten. Vitamin Tabletten und Inhalation haben nur bei einigen was gebracht und es haben bis heute, 5 Tage später, nur 4 überlebt. Eines wollte sich zu allem Überfluss ein riesiger Waran holen, da war ich leider etwas zu spät und er hatte das arme Hühnchen schon angebissen und es starb an den Bakterien seiner Zähne, die in die Blutbahnen eingedrungen waren.

Es gab aber auch schöne Tage neben der Trauer und dem Ärger mit den Hühnchen. Einen Morgen sind wir wieder einmal auf Wellensuche gegangen. Jo war aber nicht sehr angetan von der entdeckten, aber dafür konnte ich an dem Tag dann abends in Krui mal so richtig punkten und hab mir den ganzen Frust und die Sorgen der vergangenen Tage im Wasser abgespült. Ich hatte mega Spass in den kleinen Wellen, sodass ich mich endlich mal wieder wie eine Surferin fühlen konnte, da sich das in Way Jambu ja bisher noch so gar nicht eingestellt hat. Zum Abschluss wurde der Tag dann noch mit einem meega schönen Himmel kredenzt.

Dann hat Jo Sri Kaya geerntet, die ungeteilt in den Mündern der Kinder verschwunden sind. Wir könnten viel mehr ernten, wenn die Enten und Hühner nicht durch unseren Zaun kommen würden, um es uns weg zu fressen. Die Kühe kennen auch keine Grenzen, und das soll in der Trockenzeit noch schlimmer werden, da sie da nicht so viel zu essen finden wie jetzt gerade. Wir werden wohl nicht drum rum kommen, um diesen für mich unschönen Zaun.

Mein Chia ist jedenfalls gekommen, es bleibt jedoch spannend, ob ich sie wie auf Bali zuvor groß bekomme. Das ist mir dort ja leider auch nur einmal geglückt. Die ersten Beeren habe ich auch schon verdrückt, auch wenn es nur eine Angstproduktion der absterbenden Pflanze war, schmeckten sie vorzüglich. Pflanzen haben also auch Angst, was der Mensch sich bei der Apfelzucht hier auf Java wohl zu nutze macht. Demnach ist es wohl egal, was auf dem Teller landet. Ob Tier oder Pflanze sie sollten vorher doch ein schönes Leben haben und ich habe mir vorgenommen mehr dankbar zu sein für all das was ich so esse. Da bekommen die religiösen Dankesgebete irgendwie einen zuvor noch nicht entdeckten oder verstandenen Sinn, denn es steckt ja genommenes Leben drinnen. Ob diese Dankbarkeit nur bei Selbstherstellung bei mir aus tiefstem Herzen kommen kann, bleibt noch offen, bisher ist esjedenfalls irgendwie etwas besonderes selbst geerntetes zu konsumieren.

Unserem Land haben wir auch wieder Aufmerksamkeit geschenkt, es wurden die ersten Obstbäume gepflanzt und im Raster von den ersten 3000m2  alle Bäume festgehalten, so dass wir anfangen könnten Beete zu planen und dann anzulegen.

Beim markieren des geplanten Hauses haben wir dann auch gleich nochmal einen besseren Platz für das Baumhaus gefunden, näher am Gemeinschaftshaus und mit Meerblick, diese Kinder.

Für die gab es letzte Woche Unterricht im Freien. Wir sind mal zum Bali Village gefahren, weil es Babies geben sollte und haben dann gleich mal ganz viel über Schweine gelernt. Das hier ist ein Hängebauchschwein und hatte leider kein Wasser, obwohl sie wohl zu trinken brauchen.

Der Spaß durfte natürlich nicht fehlen, deshalb haben wir das im Dreck suhlen auch gleich mal am Fluss geübt und es wurde nicht nur das Gesicht paniert..

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1 Kommentar
  • colin
    März 27, 2018

    hi conni & joko
    great to see yous are doing well and living the free dreaming hippy life with growing, loving, surfing, playing and snooozing away from the hassles of modern life and consuming masses!
    would love to drop by when next time in indo, hope yous are well, take care and peace
    colin

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